FDP, FDP,

  • Ja, ich bin immer noch dagegen

    Sehr genau erinnere ich mich an die Gespräche im Vorfeld des Bürgerentscheids. Die Frage, die zur Abstimmung stand,  bezog sich den Wiederaufbau der Kirche. Es gab keine Option anzukreuzen, den Platz so zu belassen oder Freilegung der Grundmauern..... Die Kommunalverfassung in der damaligen Form ließ aber keine andere Fragestellung zu. Auch wir hätten gern eine eindeutigere Frage zur Abstimmung gebracht.

    Nun zum aktuellen Antrag der beiden Fraktionen und der Abstimmung im Stadtrat.

    Anders als in einigen Zeitungen dargestellt, haben nicht die meisten Stadträte zugestimmt ( außer den"Roten" und einer FDP Abweichlerin - bei zwei Stadträten stellt sich dann aber schon die Frage, wer wovon abgewichen ist), sondern zwei Fraktionen zugestimmt. Wäre die Mehrheit dafür gewesen, hätte es ja wohl ein anderes Ergebnis gegeben.

    Wenn Sie sich die Aufzeichnungen der Stadtratssitzung im Internet ansehen, werden Sie feststellen, dass ich mich zu der Frage „Sichtbarmachung oder Erinnerung an die Uk“ gar nicht geäußert habe. In meinem Statement habe ich lediglich darauf hingewiesen, dass das immer wieder betonte bürgerschaftliche Engagement, welches unterstützt werden müsse nicht nur auf Seiten des Kuratoriums Ulrichkirche zu finden ist. Man sollte nicht vergessen, dass die Initiatoren und Unterstützer des Bürgerentscheids, die Tausende von Unterschriften sammelten, Informationsstände und Diskussionsrunden durchführten, Flyer verteilten und eine Ausstellung gestalteten (und so weiter) auch Bürger der Stadt sind, welche ein außergewöhnliches Engagement gezeigt haben.
    Ein zweiter Punkt im meinem Redebeitrag war der Hinweis, dass bei einer reinen Internetbefragung viele Bürger von Vornherein ausgeschlossen werden würden und es noch weitere Möglichkeiten geben müsse, damit sich auch ältere Menschen und Menschen ohne Internet an der Umfrage beteiligen können.

    Allerdings habe ich, und dazu stehe ich auch, gegen den Antrag der Faktionen CDU/FDP/BfM und Bündnis Grüne gestimmt. Solange das Kuratorium in ihrer Satzung, welche auch auf ihrer Homepage nachzulesen ist, immer noch als Endziel den Wiederaufbau der Kirche vorsieht, werde ich von dieser Position auch nicht abgehen.

    Im Übrigen glaube ich kaum, dass die erfolgreiche Bwerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas, die ich aus tiefster Überzeugung unterstütze, davon abhängig ist, ob auf dem Ulrichsplatz ein Ulrichstor, Ausgrabungen oder Ähnliches zu finden sind. Das ist für mich ein reines Todschlagsargument.

  • Jahresrückblick 2021


    In diesem Jahr war mein persönlicher Höhepunkt die Geburt meines zweiten Enkelkindes Florian und seine Taufe. Jeder, der selbst Oma oder Opa ist, weiß was für ein Glück es ist, solch ein kleines neues Leben in seinem Arm zu halten. Nichts, aber auch nichts ist schöner. Oma sein ist wirklich das Allertollste überhaupt. Das weiß ich, seitdem mein Enkel Jonas auf der Welt ist. Er ist mein Sonnenschein.

    Aber auch die kleinen Dinge, wie unser Urlaub am Bodensee mit dem Besuch von Verdis "Rigoletto" in Bregenz bei strömendem Regen, die Tage in unserem Lieblingsferienort in Zingst, der runde Geburtstag meiner Tochter Andrea, die Abschlussfeier meiner 4. und viele andere schöne Erlebnisse werden mir in Erinnerung bleiben.


                                     

     

    Im August habe ich dann zum letzten Mal in meiner über 40 jährigen beruflichen Tätigkeit eine 1. Klasse übernommen. Die Einschulung war, auch unter Coronabedingungen, deshalb für mich etwas sehr Besonderes. (Übrigens habe ich wieder tolle Kinder und sehr nette, engagierte Eltern.)

    Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war für mich die Wahl zur Co. Vorsitzenden der Fraktion FDP/ Tierschutzpartei im Magdeburger Stadtrat.

  • Kulturstadt Magdeburg braucht einen Plan B

    Kulturstadt Magdeburg braucht
    dringend „Plan B“

    Start für „Kulturforum 20:30“ am 27. März / Stadträtin Carola Schumann mahnt zeitnahe Umsetzung von Ideen und Veranstaltungen aus Kulturhauptstadtbewerbung an

    Magdeburg braucht nach dem verpassten Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 dringend einen „Plan B“, um sich trotz des Ausscheidens in den nächsten zehn Jahren zur Kulturstadt mit überregionaler Anziehungskraft weiterzuentwickeln. Das erklärte Carola Schumann, Stadträtin der Fraktion FDP/Tierschutzpartei und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt, im Vorfeld des ersten „Kulturforums Magdeburg 20:30“ am 27. März.

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