Ich sitze nicht nur im Stadtrat, leite den Kulturausschuss und bin Mitglied im Theaterausschuss, nein, ich sitze auch regelmäßig im Zuschauerraum des Theaters Magdeburg. Deshalb weiß ich aus eigenem Erleben, welche großartige Arbeit alle Mitarbeitenden des Theaters leisten. Und ich weiß auch, welche Bedeutung dieses Haus für unsere Stadt und weit darüber hinaus hat.
Nun wird sich unter dem Deckmantel der Haushaltskonsolidierung diese eine Einrichtung vorgenommen und nicht die Finanzierung, sondern sogar die Struktur des Hauses in Frage gestellt.
Es wird gerade so getan, als wären die Finanzen im Kulturbereich noch nie thematisiert worden.
Aber ich habe überhaupt kein Problem damit, dass wir uns nicht nur im Theaterausschuss, wo wir uns auch im Rahmen des Wirtschaftsplanes mindestens einmal jährlich mit diesem Thema befassen, dazu austauschen. Wenn es aber wirklich um die Konsolidierung des Haushalts geht, müssen wir uns alle Bereiche anschauen und prüfen, wie öffentliche Mittel noch verantwortungsvoller eingesetzt werden können.
„Konzert für die Freiheit der Kunst“ in der Elfi. Heute durfte ich als Kulturausschussvorsitzende gemeinsam mit meinem Stellvertreter, der Beigeordneten für Kultur Fr. Stieler-Hinz und dem Vorsitzenden des Theaterfördervereins dieses außergewöhnlichen Konzert besuchen. Es sollte ein Zeichen dafür setzen, dass Kunst und Kultur „Räume braucht, in denen sie unabhängig entstehen und sich entfalten kann.“ Dieser Abend zeigte auf eindrucksvolle Weise, die enge Verbundenheit der Hamburger Kulturszene mit den Magdeburger Künstlerinnen und Künstlern. Gerade in der heutigen Zeit gilt es, eng zusammen zu stehen und für die Freiheit von Kunst und Kultur einzutreten. Der heutige Abend war dafür ein wichtiger Beitrag.
Es gibt Orte, die einen für einen Moment alles um sich herum vergessen lassen… ✨
Genau so habe ich die Lumagica im Elbauenpark Magdeburg erlebt.
Die Magdeburger Märchenwelt entführt ihre Besucher in eine Welt voller Fantasie, Magie und leuchtender Wunder. 21 Märchen werden mit so viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt, dass man sich fühlt, als würde man selbst durch ein Märchen spazieren. Jeder erkennt die Geschichten sofort – und doch entdeckt man an jeder Ecke wieder etwas Neues.